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Synchrotronstrahlung ist breitbandige Elektromagnetische Strahlung, die sich in vielen Bereichen der Physik, z.B. zur Innerschalenanregung oder zur Kristallanalyse verwendet werden kann. Der Name der Strahlung kommt daher, dass die Strahlung zum ersten mal bei einem Synchrotron (Bauart eines Ringbeschleunigers) beobachtet wurde, dort natürlich als unerwünschter Effekt, da die beschleunigten Teilchen über sie Energie verloren. In diesem Zusammenhang wird klar, dass die Strahlung als eine Art der Bremsstrahlung aufgefasst werden kann, da sie bei der Beschleunigung geladener Teilchen entsteht.

Undulator

Prinzip eines Undulators[1]

Zur experimentellen Nutzung wird Synchrotronstrahlung nicht mit einem Synchrotron erzeugt (dort tritt sie schließlich in großen Bereichen um den Ring verteilt auf), sondern mit Undulatoren oder Wigglern. Dies sind Bauteile, die aus einer Reihe gegenüberliegender Magnetpole bestehen, wobei ständig wechslende Polarisationen aufeinander folgen (siehe Bild). Somit erfährt ein Strahl (hochrelativistischer) geladener Teilchen, der diese Gasse durchfliegt eine sich ständig ändernde ablenkende Kraft, und wird einer Sinusartigen Linie folgen. Daher ändert sich die effektive Bewegungsrichtung nicht und die Abstrahlung erfolgt ebenfalls in diese Richtung (Im Bild durch gelbe Kegel an den Extrema der Kurve angedeutet). Bei Wigglern werden höhere Magnetfelder verwendet, wodurch höhere Energieen im Abstrahlspektrum erreicht werden, aber auch die abgestrahlte Intensität auf einen größeren Winkelbereich verteilt ist.
  1. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Undulator-prinzip.svg&filetimestamp=20060428150819

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